Kurzbericht

Buddhistische Debattenveranstaltung 2026

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Vom 15. bis 18. September 2026 fand im Tempel Lingyin die buddhistische Debattenveranstaltung statt. Unter dem Motto „Die Sinisierung des Buddhismus in die Praxis umsetzen” traten 19 Teams von 16 buddhistischen Hochschulen aus dem ganzen Land in Debatten gegeneinander an.

Während des Debattierturniers diskutierten die Teams unter anderem über folgende Themen: 

-„Sollten Klöster sich von äußeren Einflüssen fernhalten oder weitreichende positive Verbindungen knüpfen?“

-„Nimmt das Leiden mit der technologischen Entwicklung ab?“

-„Kann künstliche Intelligenz (KI) Mönche bei der Beantwortung von Fragen und der Klärung von Zweifeln ersetzen?“

-„Stammt das Leid im Leben eher aus äußerer Vergänglichkeit oder aus innerer Anhaftung?“

-„Was ist bei der buddhistischen Praxis wichtiger: emotionale Führung oder rationale Erkenntnis?“

Dabei zitierten sie aus den Schriften, brachten geistreiche Argumente vor, stellten entweder stringente, schrittweise aufgebaute Thesen auf oder lieferten scharfsinnige, witzige Gegenargumente. Damit demonstrierten sie eindrucksvoll die Würde und Weisheit der jungen Mönche der neuen Ära.

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▲Szene von der Debattenveranstaltung

Nach vier Tagen spannender Wettkämpfe und einer sorgfältigen Bewertung durch die Jury gewannen die Mannschaften der Chinesischen Buddhistischen Akademie und der Fujian-Süd-Buddhistischen Akademie (Frauenabteilung) jeweils den ersten Preis der „Goldenen Lotusblüte“ in der Männer- bzw. Frauenkategorie. Die Mannschaften der Hangzhou-Buddhistischen Akademie und der Hangzhou-Buddhistischen Akademie (Frauenabteilung) gewannen jeweils den zweiten Preis der „Goldenen Lotusblüte“ in der Männer- bzw. Frauenkategorie. Die Mannschaften der Buddhistischen Hochschule Shanghai und der Lingdong-Subbranch(Chaozhou) der Buddhistischen Hochschule Guangdong (Frauenabteilung) gewannen jeweils den dritten Preis der „Goldenen Lotusblüte“ in den Kategorien Männer und Frauen.

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▲Gewinner des ersten, zweiten und dritten Preises der „Goldenen Lotusblume“ bei den Männern

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▲Gewinner des ersten, zweiten und dritten Preises der „Goldenen Lotusblume“ bei den Frauen

Den Organisationspreis erhielten die Buddhistische Hochschule Chongqing, das Jiechuáng-Institut für Buddhismusforschung, die Qixiashan-Filiale der Chinesischen Buddhistischen Hochschule, die Fujian-Süd-Buddhistische Hochschule, die Tiantai-Filiale der Zhejiang-Buddhistischen Hochschule, die Hanshan-Filiale der Jiangsu-Buddhistischen Hochschule, die Lingdong-Filiale (Chaozhou) der Guangdong-Buddhistischen Hochschule, die Jiangsu-Buddhistische Hochschule für Nonnen, die Sichuan-Buddhistische Hochschule für Nonnen, die Zhejiang-Ciyun-Buddhistische Hochschule, die Ci-En-Akademie der Jiangsu-Buddhistischen Hochschule (Frauenabteilung), die Putuoshan-Filiale der Chinesischen Buddhistischen Akademie (Abteilung für Nonnen) und die Buddhistische Akademie. der Provinz Hebei (Abteilung für Nonnen).

Für ihre herausragenden Debattenfähigkeiten wurden die elf Mönche Dexing, Dingping, Qin’en, Miaole, Yanzhi, Mingguang, Fadeng, Jingsheng, Guyi, Xianmo und Taici ausgezeichnet.

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▲Die elf Nonnen, darunter Dexing, erhielten die Auszeichnung als herausragende Debattiererinnen.

Diese Debattenveranstaltung wurde von der Chinesischen Buddhistischen Vereinigung organisiert und von der Buddhistischen Vereinigung der Provinz Zhejiang mitveranstaltet. Durchgeführt wurde sie gemeinsam von der Chinesischen Basis für den Austausch buddhistischer Lehrvorträge, der Buddhistischen Vereinigung der Stadt Hangzhou, dem Lingyin-Tempel in Hangzhou sowie der Buddhistischen Akademie Hangzhou.

 


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