Kurzbericht

Opferzeremonie der 4 Heiligen am Tag der Wintersonnenwende im Tempel Lingyin zum Gedenken der Verdienste und Tugenden der Gründer des Buddhismus

“Das Opfern an die Vorfahren zur Wintersonnenwende ist wie eine Neujahrs-Zeremonie.” Am 22. Dezember, dem 12. November nach dem Mondkalender, ist der Tag der Wintersonnenwende. Wie viele andere Tempel veranstaltete auch der Tempel Lingyin die Opferzeremonie der 4 Heiligen zum gemeinsamen Gedenken an die Gründer des Buddhismus und mit dem Ziel, unter ihren Nachfolgern Entschlossenheit und den festen Willen zum Studium und zur Verbreitung des Buddhismus zu stärken. 

Nach der Zeremonie versammelten sich die Mönche des Tempels in der Halle und veranstalteten eine Zeremonie von Opfergaben in die zehn Richtungen für das Heil aller Lebewesen. Die Mönche äußerten den Wunsch, dass alle Lebewesen aus tiefstem Leid herausfinden und Glück erlangen. 

Zur Zeit der Wintersonnenwende gab der Tempel Lingyin einen neuen Impuls für das Miteinander der Gesellschaft. Mitleid, Hilfsbereitschaft, Schutz anderer Lebewesen und vegetarische Ernährung als buddhistische Tugenden können von jedermann praktiziert und von jedermann mit einer ebensolchen guten und tugendhaften Haltung erwidert werden. Die Mönche beteten darum, dass das Studium und die Praxis des Dharma und die korrekte Erkenntnis im Sinne des Buddhismus, frei von allem Unheil, zum eigenen Wohl und zum Wohl anderer Lebewesen gereicht und zum Frieden in der Welt und in der Gesellschaft beiträgt.


Buddhistische Atmosphäre


Zeremonie der Opfergaben


Opfern an die Vorfahren vor Pagoden

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