Kurzbericht

Fest des Buddha-Badens und traditionelles Almosenbetteln der Mönche zum Geburtstag des Buddha

Am 3. Mai 2017,nach dem chinesischen Mondkalender dem 8. Tag des vierten Monats, ist der Geburtstag des Buddha Śākyamuni, des großen Lehrers von Göttern und Menschen. Nach der im Sutra niedergelegten Überlieferung ging der Buddha direkt nach seiner Geburt vier Schritte in jede der vier Richtungen. Unter jedem seiner Fußtritte wuchs eine Lotosblume. Indem er die rechte Hand zum Himmel erhob, sprach er die Worte: “ Im Himmel und auf der Erde bin ich der einzige Herr(Skt.Bhagavat).” Zu der Zeit fielen duftende Blumen aus dem Himmel, und neun Drachen spien Wasserströme aus, damit wurde der neugeborene Buddha gebadet. Zur Erinnerung an dieses Ereignis fand eine feierliche Dharma-Versammlung statt, bei der mit Blumen aromatisiertes geweihtes Wasser auf die goldene Statue von Prinz Siddhārtha Gautama gegossen wurde. Der Tag heißt auch “Fest des Buddha-Badens”.

Am frühen Morgen des 3. Mai wurde auf einer feierliche Dharma-Versammlung der Geburtstag des Buddha Śākyamuni gefeiert. Die Halle des Großen Helden und der Drei Juwelen (Skt: Mahāvīra-triratna) war von buddhistischer Rezitation (Sanskrit: pāṭhaka) erfüllt. Mönche und Nonnen, Männer und Frauen der Laienanhängerschaft legten ihre Hände zur Verehrung zusammen und gaben ihrer Dankbarkeit dafür Ausdruck, dass der historische Buddha dieses Zeitalters, der Buddha Śākyamuni, um aller leidenden Lebewesen willen die Geburt in dieser Welt (Sahā-Lokadhātu, die Alles Ertragende) angenommen hat. Zuerst der Ehrwürdige Guangquan, danach Mönche und buddhistische Laien, gossen die Teilnehmer der Reihe nach mit Blumen aromatisiertes geweihtes Wasser auf die goldene Statue von Prinz Siddhārtha Gautama.

Nach der Zeremonie, an der mehr als 500 Mönche aus jedem Tempel der Stadt Hangzhou und der Akademie für den Buddhismus teilnahmen und die vom Präsidenten der buddhistischen Gesellschaft der Stadt Hangzhou,dem ehrwürdigen Guangquan, geleitet wurde, fand die große karitative Veranstaltung “2017 das Almosensammeln im Land des Buddhismus Südostchina——Praktizierung von Glück und Weisheit” statt. Die Mönche waren nach den Vorschriften des DharmamitRobe und breitkrempigem Bambushut gekleidet und hielten die Bettelschale aus Ton in der Hand. Der Erlös der Almosenspende ist für karitative Zwecke bestimmt.

Die Kolonne brach vom Tempel Faxi auf, ging den Tianzhu-Weg entlang, am Zen-Buddhismus-Tempel Fajing und am Klassenzimmer-Tempel Fajing vorbei bis zum Tempel Lingyin. In Gestalt der bettelnden Mönche verlieh die Kolonne dem Dharma eine sichtbare Erscheinung. Der Sangha selbst verkörpert die gegenwärtige Interpretation des Buddhismus und hat die wichtige Funktion, durch die Tradition des Bettelns der Gesellschaft Wesen und Aufgaben der historischen buddhistischen Mönchsgemeinde vor Augen zu führen.

Danach nahm die vierfältige Versammlung aus Mönchen und Nonnen sowie der buddhistischen Laienschaft von Männern und Frauen der Stadt Hangzhou am Friedensgebet vor der Mahavira-Halle teil. Das Friedensgebet stand unter der abwechselnden Leitung von insgesamt 15 Ehrwürdigen, Guangquan, Dingben, Yuezhen, Zhiyuan, Jiexing und anderen.

Seit dem Jahr 2009 hat die buddhistische Gesellschaft der Stadt Hangzhou regelmäßig 9 karitative Veranstaltungen “Almosenbetteln der Mönche mit dem Tontopf” organisiert, und hat dafür große Unterstützung durch Spenden von buddhistischen Gläubigen aus allen Schichten der Stadt Hangzhou bekommen. In den letzten 8 Jahren wurden über 3.000.000 Yuan Renminbi für karitative Zwecke gesammelt. 



Begrüßung der goldenen Statue von Prinz Siddhārtha Gautama



Der Ehrwürdige Guangquan, danach Mönche und buddhistische Laien begossen
die goldene Statue von Prinz Siddhārtha Gautama.





Kolonne der um Almosen bettelnden Mönche





Zeremonie des Friedensgebets



Yunlin-Teezeremonie
 

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