Kurzbericht

Opferzeremonie der Gründer des Buddhismus am Tag der Wintersonnenwende im Tempel Lingyin in Hangzhou

Am 22. Dezember, dem 16. November nach dem Mondkalender, ist der Tag der Wintersonnenwende. Der chinesisch-buddhistischen Tradition gemäß veranstaltete an diesem Tag der Tempel Lingyin in Hangzhou eine Opferzeremonie der Gründer des Buddhismus. Um 10 Uhr wurden die Mönche des Tempels Lingyin in Gruppen eingeteilt,um vor dem Stupa des Gründers, vor dem Stupa Ligong, vor der Halle Hanlian und vor der Halle Yueheng die Opferzeremonie der Gründer des Buddhismus zur Wintersonnenwende zu veranstalten und um Segen zu beten. Dabei gedachten sie der hervorragenden Mönche der älteren Generationen. Zugleich beteten sie für den Weltfrieden, günstige Winde und pünktliche Regenfälle, nationalen Frieden und Sicherheit und um eine lange Fortdauer des Dharma.

Seit der Errichtung des Tempels Lingyin durch den indischen Mönch Huili wirkten in Hangzhou viele bekannte Mönche, zum Beispiel der zen-buddhistische Meister Yanshou des Tempels Yongming, der zen-buddhistische Meister Zanning des Tempels Tonghui, der zen-buddhistische Meister Zonggao, bekannt auch unter dem Namen Dahui, der zen-buddhistische Meister Chongyue alias Songyuan, und der zen-buddhistische Meister Daoji. In der Zeremonie der Wintersonnenwende wurden die spirituellen Vorfahren aufrichtig verehrt. Die Zeremonie dient nicht nur oder vorrangig der Äußerung von Gefühlen, sondern drückt auch den Wunsch aus, dass die Dharma-Lichter von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Damit ist der Ansporn für alle Nachkommen verbunden, mit Eifer den Buddhismus zu studieren.


Der Stupa Ligong



Die Halle Yueheng



Segensgebet in der Halle des Großen Helden und der Drei Juwelen
(Skt: Mahāvīra-triratna)

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