Kurzbericht

Zeremonie zur Abwehr von Katastrophenschäden und zum Segen und letzten Geleit für das vom Erdbeben heimgesuchte Gebiet sowie die Toten der Stadt Changning in der Provinz Sichuan im Tempel Lingyin

Am 17. Juni 2019 um 22:55 ereignete sich in der Stadt Changning, Kreisstadt Yibin, Provinz Sichuan, ein verheerendes Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala, das schwere Schäden an Leben und Eigentum verursachte. Das Epizentrum war 16 km tief und wurde von zahlreichen Nachbeben gefolgt. Pressemeldungen zufolge fielen bis heute ca. 13 Menschen dem Erdbeben zum Opfer, 199 wurden verletzt. Nahezu 140,000 Einheimische sind von der Katastrophe betroffen.

Deshalb versammelten sich viele Mönche in der Halle des Großen Helden und der Drei Juwelen im alten Tempel Lingyin. Sie veranstalteten eine buddhistische Zeremonie, um die Schäden der Katastrophe zu mildern und weitere Schäden abzuwehren und um Segen für das vom Erdbeben heimgesuchte Gebiet der Provinz Sichuan zu beten. Nonnen, Mönche, Laien und buddhistische Pilger unterschiedlicher Herkunft rezitierten voller Begeisterung die Namen des Buddhas, um die Seelen der Opfer auf ihrem Weg in die jenseitige Welt zu unterstützen. Sie baten um Segen für die Katastrophengeschädigten in der Hoffnung, dass die Überlebenden neben materieller Unterstützung auch den Willen und die Kraft finden, ihre Heimat wiederaufzubauen.

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