Kurzbericht

Vortrag von Meister Guangquan zum Thema "Digitales Management des Klosters " am Zhejiang Buddhist College

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Am 25. Juni fand die Abschlusszeremonie der ersten Ausbildung für buddhistische Lehrkräfte in der Provinz Zhejiang statt. Meister Guangquan, der Abt des Hangzhou-Lingyin-Tempels, hielt einen Vortrag zum Thema „Digitales Management des Klosters“. Als Ehrengäste nahmen an der Zeremonie teil: Lou Jiantao, Direktor der Religionsabteilung I der Kommission für religiöse Angelegenheiten der Provinz Zhejiang, Fan Yinjun, stellvertretender Direktor der Abteilung für Einheitliche Frontarbeit des Parteikomitees des Bezirks Fenghua und Direktor des Büros für religiöse Angelegenheiten, Meister Yi Zang, Vorsitzender des buddhistischen Verbandes von Zhejiang und Jin Xingxiang, Generalsekretär des buddhistischen Verbandes der Provinzebene.

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Im Laufe seines Vortrags sagte Meister Guangquan, die Stärkung des Bewusstseins und das Einüben der für das digitale Management spezifischen Denkweise seien Voraussetzung und Grundlage für die digitale Verbreitung des Buddhismus. Buddhisten sollten sich bemühen, die digitalen Aspekte des Wandels zu erfassen. Beginnend mit der Definition des digitalen Buddhismus, gehörten zum Eintritt des Buddhismus in das digitale Zeitalter Top-Down Planung, intensive Interaktion mit allen Mitgliedern, Gemeinschaftsbildung sowie einschlägige Veranstaltungen und buddhistische Schulen. Auf der Basis bestehender Strukturen und Fähigkeiten sei es so möglich, Plattformen zu schaffen und die Entwicklung aktiv zu steuern. Datenmanagementanalysen trügen dazu bei, Probleme zu entdecken und Lösungen zu entwickeln. Damit würde sich das Kloster in das urbane digitale Managementsystem einfügen. Die Rolle der „digitalen Ermächtigung“ im buddhistischen Management, hob der Ehrwürdige Guangquan hervor, müsse aktiv erfasst und ausgeführt werden, um die Modernisierung des Buddhismus energisch voranzutreiben.

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Meister Guangquan betonte, dass die Digitalisierung ein Entwicklungstrend in die Zukunft, aber auch ein zweischneidiges Schwert sei: Ob das Schwert gut oder schlecht ist, hängt ganz von der Person ab, die das Schwert hält. Um dieses Instrument der Digitalisierung sinnvoll nutzen zu können, müsse das Land die Datengesetzgebung vervollständigen und ethische Grundsätze einhalten. Um die Ethik im digitalen Zeitalter aufrechtzuerhalten, seien auch die buddhistischen Institutionen gefordert, sich im Internet sowie in den Bereichen Wissenschaft und Technologie darzustellen. Dadurch leisteten sie einen wertvollen Beitrag zur Verbreitung der buddhistischen Kultur und der buddhistischen Ethik und letztlich dazu, dass Wissenschaft und Technologie dem Gemeinwohl dienen.


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