Kurzbericht

"Huiri Qianlun, Yidao Qingliang" - das 13. Dreier-Go-Turnier “Yunlin Cup”

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Am 11. Juli 2021 ging das 13. Dreier-Go-Turnier im Lingyin-Tempel in Hangzhou zu Ende. Das zweitägige Turnier war ein voller Erfolg.

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Der Ausdruck „Huiri Qianlun“ bezieht sich auf die "tausend Buddhas" unserer Zeit. Shakyamuni Buddha ist der vierte Buddha in dieser Zeit. Den buddhistischen Schriften zufolge haben alle Lebewesen eine Buddha-Natur, das bedeutet, dass alle Lebewesen Buddhas werden können. "Tausend Buddhas" kann sich daher auch auf die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung beziehen.

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Auf Weisung des Abtes des Tempels Lingyin, Meister Guangquan, hielt Meister Jiefa,der Aufseher für den Tempel Lingyin eine Rede.

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Weitere Reden hielten Lin Jianchao

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Vorsitzender des chinesischen Go-Verbandes, und Zhu Xiaodan, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Nationalkomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes und Direktor des Überseechinesischen Komitees von Hongkong, Macau und Taiwan

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Der Philosophie von Go ist umfassend und tiefgreifend. In der spielerischen Form einer binär angelegten Welt von Schwarz und Weiß wird durch die Spieler die Weisheit des Universums und des Lebens interpretiert. Mit der Verbreitung und Entwicklung des Buddhismus verschmolzen Go und Buddhismus miteinander. Die Synthese trug zum Reichtum der buddhistischen Kultur bei.

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Die Einführung des Go-Spiels in Klöstern geht auf den Kaiser Wu von der Liang-Dynastie zurück, der selbst dem Buddhismus zuneigte. Seit damals "kann man in jedem Tempel das Geräusch der Spielsteine hören". Viele Mönche nutzten Go gleichermaßen, um sich mit Freunden zu treffen und für den Dharma zu werben. Der berühmte Mönch Kumarajiva, der Zen-Meister Daoji und zahlreiche Mönche bestätigen, dass Go für die Praxis buddhistischer Mönche von großem Nutzen ist. Go ist ein erprobter Weg, wie der Geist des Spiels in die buddhistische Kultur integriert werden kann.

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Seit 2009 fördert der Tempel Lingyin Hangzhou aktiv die Entwicklung der "Go- und Zen"-Kultur. Go-Kurse und Go-Turniere wurden organisiert und Go-Teams von Mönchen gebildet. Im Bewusstsein des kulturellen Erbes verbinden sich die Kultur des Spiels einerseits mit der geistigen und spirituellen Schulung der Mönche andererseits zu einer wirksamen Methode, die traditionelle Go-Kultur in der modernen Gesellschaft wiederzubeleben.

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Der "Yunlin Cup" ist ein traditionelles Go-Turnier am Lingyin-Tempel in Hangzhou. Er wird genutzt, um Go zu spielen, Freunde zu treffen, die Verbindung von Go und Zen zu erkunden, die spirituelle Grundlage der Go-Kultur zu fördern und vorzuführen, wie lebendig die Praxis der überlieferten Go-Kultur in der Gegenwart ist. Nach vier Spielrunden mit 64 Spielern aus 16 Go-Teams gewann das Team von Nan Wu Gao Xing Buddha den ersten Platz.

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