Kurzbericht

Nutze dein Geist gut, um die negativen Auswirkungen der drei Gifte zu minimieren

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Die drei Gifte sind dabei den drei Arten von Sorgen zuzuordnen: Gier, Zorn und Wut sowie Dummheit. In der Psychologie werden Sorgen gemeinhin als „Gifte“ bezeichnet. Allerdings existieren drei Arten von Sorgen, die als die schwerwiegendsten Gifte für das weltliche Wohl aller Wesen betrachtet werden. Diese können dazu führen, dass empfindungsfähige Wesen lange leiden, ohne sie loswerden zu können. Aus diesem Grund werden sie speziell die drei Gifte genannt. Diese drei Gifte stellen die Ursprünge der drei Übel von Körper, Mund und Geist dar und werden daher als die drei Wurzeln der Schlechtigkeit bezeichnet. Sie sind das erste der grundlegenden Probleme.

 

Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurde festgestellt, dass Praktizierende gelegentlich auf der Straße einen Dornenbaum am Wegesrand sehen, der mit Dornen besetzt ist, die in die Haut eindringen und Blutungen verursachen können. Die Dornen, die von Menschen gestochen werden, sind nicht als Besonderes zu betrachten. Das größte Problem sind jedoch die Dornen der Gier, des Zorns und der Dummheit in unseren Herzen. Diese können dazu führen, dass Menschen in die Drei Pfade des Bösen eintreten. Daher ist es essenziell, dass wir uns dazu entschließen, die Gier, den Zorn und die Demenz in unseren Herzen zu eliminieren, um einer permanenten Belästigung durch diese Emotionen entgegenzuwirken.

 

Es wird empfohlen, den eigenen Geist in angemessener Weise einzusetzen.

 

Das elfte Kapitel des achtzigbändigen AVATAMSAKA SUTRA trägt den Titel "Die reinen Praktiken". In diesem Kapitel werden Bodhisattva Zhishou und Bodhisattva Manjushri von Bodhisattva einhundert Fragen gestellt. Die Fragestellungen betreffen die Reinigung von Körper, Sprache und Geist, die Frage, wie man sich selbst und anderen nützt und wie letztendlich Buddhaschaft erlangt werden kann.

 

Manjushri Bodhisattva erwidert mit der Doktrin "Die geschickte Anwendung des Geistes" und bekräftigt, dass Körper, Sprache und Geist Reinheit erlangen, sofern der Geist im täglichen Leben geschickt eingesetzt wird. Darüber hinaus umfasst das Repertoire einhundertvierzig Gelübde und Praktiken, die darauf abzielen, alltägliche Wesen dahingehend zu inspirieren, eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu erfahren. Dies erfolgt durch die Fokussierung der Gedanken auf fühlende Wesen, die Nutzung des gegenwärtigen Moments sowie die Ablegung von Gelübden, die den jeweiligen Umständen angemessen sind.

 

Der Geist konstituiert die Quelle aller Dharmas. Die Verwendung für das Gute hat eine heilsame Wirkung, während eine Verwendung für das Böse eine unheilsame Wirkung nach sich zieht. Es wird empfohlen, die Gelübde der Reinheit des Bodhisattva zu praktizieren. Dies beinhaltet, achtsam gegenüber den äußeren Bedingungen zu sein, kontinuierlich Gelübde abzulegen und den geschickten Einsatz des Geistes anzuwenden. So kann die Buddhaschaft schnell erlangt werden.

 


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